Zuletzt aktualisiert: 07 September 2018

Unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Slowakischen Republik Andrej Kiska

Der einzige deutschsprachige Debattierwettbewerb für Schülerinnen und Schüler in Mittelosteuropas versammelt die 24 besten Debattantinnen und Debattanten aus zwölf Ländern zum Höhepunkt des aktuellen Wettbewerbsjahres in der slowakischen Hauptstadt Bratislava.

In der Finaldebatte werden die vier besten von ihnen um den diesjährigen Internationalen Gesamtsieg debattieren. Die Streitfrage der Finaldebatte lautet:

„Sollen Rundfunksender besser vor Beeinflussung durch die Regierung geschützt werden?“

Für alle Interessierten, die nicht nach Bratislava kommen können, übertragen wir die Finaldebatte im Live-Stream auf unserer Webseite und auf Facebook.

Jugend debattiert international – Länderwettbewerb in Mittel- und Osteuropa ist ein Projekt des Goethe-Instituts, der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ), der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen.

 

 

Zuletzt aktualisiert: 08 Dezember 2017

Einmaliges Event in Riga – das Mediencamp

Vor einem Monat fand in Riga ein viertägiges internationales Mediencamp statt, an dem Jugendliche aus Litauen und Lettland und Estland teilgenommen haben. Das Ziel deses Cmps war einen Einblick in die Fotografie, Journalismus und kleine informative Videoinstallation zu bekommen und selbst als Journalisten auszuproben. Parallel zu dem Camp wurde das Song-Festival der deutschen Minderheiten organisiert.

Wir, fünf Schülerinnen aus dem Hermann Sudermann Gymnasium (Gabrielė Špiegytė, Aušrinė Šajaukaitė, Lauryna Urbonaitė, Leticija Uznytė und Ugnė Pėlikytė) hatten Glück an diesen zwei Veranstaltungen teilzunehmen. Wir hatten eine Möglichkeit nicht nur unschätzbare Erfahrungen im Bereich Medien und Journalismus zu sammeln, sondern auch, an einem wunderschönen Konzert von den deutschen Minderheiten teilzunehmen.

Das Programm war intesiv aber höchst interessant. Am Anreisetag wurden alle Jugendliche mit dem Camp-Programm bekanntgemacht. Anschließend besuchten wir das Riga Goethe-Institut. Der zweite Tag war hingegen viel intensiver. Nach dem Frühstück gingen alle Camp-Teilnehmer in das Haus der Medien, wo ein Vortrag über Journalismus, Filme und Fotografieren gehalten wurde. Nach dem Mittagessen wurden die Teilnehmer in drei Untergruppen unterteilt. Jede Gruppe hatte eine andere Aufgabe. Alle nahmen Interviews von verschiedenen Menschen zum Thema „Heimat“ oder „Deutsch-Sein“. Selbstverständlich waren die interviewten Personen die Teilnehmer des Liederfestivals in Riga. Am dritten Tag hatten die Teilnehmer nicht genug Material für die Installation, deswegen wiederholten sie das Interview mit den gleichen Leuten noch einmal. Von 9 bis 16 Uhr haben wir gelernt, wie man mit einem professionellen Movie Maker arbeitetet und ich habe es für mich selbst benutzt, um mein Video zu vervollständigen. Am Ende der Arbeit gab es eine Führung durch die Nationalbibliothek in Riga. Am Abend hatten hatten wir den letzten Job - einen Artikel über das Song Festival zu schreiben. An dem letzten Tag wurden alle drei Videos und Artikel vorgestellt. Jeder teilte mit dem anderen seine Eindrücke, Erfolge, Abenteuer sowie auch Misserfolge, die bei der Erledigung der Aufgaben vorgekommen sind.

Im Großen und Ganzen war dieses Mediencamp eine perfekte Übung für uns, weil wir enorm viel über Medienbesonderheiten, Fotografie, Interviews und ihre Installation gelernt haben und was noch wichtiger ist, dass wir eine einmalige Chance hatten alles auf eigener Haut zu erproben.

Einen besonderen Dank möchten wir unserer Deutschlehrerin Marta Einars sagen, dass sie uns ermuntert hat an diesem einmaligen Camp teilzunehmen.

Lauryna Urbonaitė

III B Klasse

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Zuletzt aktualisiert: 17 November 2017

Dieses Jahr am 8. November hatten die besten Schüler und Schülerinnen aus dem Hermann Sudermann Gymnasium eine einzigartige Möglichkeit nach Brüssel zu fahren und ein europäisches Parlament zu besuchen, wo sie sich an einer internationalen europäischen Jugend-Konferrenz „Zukunft der EU. Getrennt oder zusammen?“ beteiligt haben. Beim Besuch hatten die Schüler sowohl ihre Ideen vorgestellt als auch mit Schülern aus Deutschland und Luxemburg auf Deutsch über aktuelle Themen diskutiert: Brexit, Fake News, Integration, Kommunizieren im Digitalen Europa. An dem demselben Tag hatten wir eine einmalige Möglichkeit nicht nur die Arbeit und Struktur des europäischen Parlaments kennenzulernen sondern wir nahmen auch an einer Sitzung als Zuschauer teil. Nachdem wir in die zentrale Tempel von Europa eingetreten sind und dort einen regen Diskussionstag verbracht hatten, spürten wir eine hohe Motivation und ein festen Wunsch sich politisch weiterzubilden um vielleicht später in der Zukunft zur partnerschaftlichen Koexsistenz des gemeinsamen Europas beizutragen.

In drei Besuchstagen haben wir unteranderem auch das berühmte Parlamentarium in Brüssel besucht, das zu den interaktivsten Museen von Europa zählt. Dabei haben wir unsere Kenntnisse über die Geschichte von allen Mitgliedsstaaten von Europa erfahen. Außerdem hatten wir noch riesengroßes Glück, weil wir noch Zeit dafür hatten, einige Sehenswürdigkeiten von der wunderschönen und multikulturellen Stadt Brüssel zu sehen. Den großen Eindruck hat uns der Grand-Place/Grote Markt gemacht – der zentrale Platz der belgischen Hauptstadt, der wegen seiner atemraubenden Architektur auf der ganzen Welt berühmt ist. Nicht zu vergessen wäre auch die populäre Statue vom Manneken Pis (dem pinkelnden Kanben), der in Brüssel für alle Touristen ein Muss ist. Dabei steht diese Statue für den Geist der Revolte, für den Anti-Konformismus der Brüsseler. Es symbolisiert deren Eigenart, über sich selbst lachen zu können.

Für diese einzigartige Möglichkeit, hautnah das politische Zentrum Europas zu erleben, wollen wir dem Pressebeauftragten im Europäischen Parlament Herrn Axel Heyer einen recht herzlichen Danke sagen, weil, wie unsere Deutschlehrerinnen N. Tallat-Kelpšaitė Dapšienė und J. Ežerinskienė sagen, wir ohne seine unmittelbare Ermunterung und Hilfe es alleine nicht geschafft hätten, nach Brüssel zu kommen. Einen großen Danke für diese großartige Möglichkeit nochmals!

Rusnė Čechavičiūtė, IIIaAušrinė Šajaukaitė, IIIa

Zuletzt aktualisiert: 26 Juni 2017

Von 8.bis 17. Juni hatte unsere Schulgemeinschaft (40 Schüler von 7. bis 11. Klasse und einige Lehrer) eine Möglichkeit, eine Reise nach Bayern zu unternehmen. In Begleitung von den Lehrerinnen M. Einars, L. Jurgauskaite, A. Almine und der Kulturmanagerin des Simon-Dach-Hauses R. Miuller ging die überwältigende Fahrt los!

Am 8. Juni kamen wir zu einer Jugendherberge in Tannenlohe. Am nächsten Morgen (06-09) wartete auf uns die Führung durch die Altstadt von Nürnberg. Wir besichtigten die Burg Nürnberg, wo früher der Kaiser wohnte und Reichstage stattfunden. Außerdem haben wir das Haus gesehen, in dem der deutsche Maler Albrecht Dürer wohnte und später hatten wir ein paar Stunden zur freien Verfügung. Am nächsten Tag (06-10) fuhren wir in die Stadt von Richard Wagner – Bayreuth. Das Programm war ähnlich wie gestern: der Stadtrundgang dauerte ein paar Stunden und danach hatten wir die Freizeit. Am Sonntag (06-11) besuchten wir die Landeshauptstadt des Freistaates Bayern und die drittgrößte Stadt Deutschlands – München und am Abend kamen wir zu der zweiten Jugendherberge in der Nähe von Bad Tölz. Am Montag (06-12) besuchten wir eine kleine Stadt – Mittenwald, die wegen der Geigen berühmt ist. Hier ist auch ein Geigenbaumuseum, wo wir Vieles über den Prozess des Geigenbaus efahren haben. Am Nachmittag kamen wir zu einem der schönsten Naturdenkmälern Bayerns – Partnachklamm. Weiterhin (06-13) besichtigten wir die wunderschöne Schlösser - Hohenschwangau und Neuschwanstein und die Wieskirche. Am achten Tag unserer Reise (06-14) war eine Wanderung in die Berge geplant. Das war einer der anstrengendesten Tage unseres Ausfluges, aber wir vergaßen sofort unsere Müdigkeit, als wir den beeindruckenden Blick von der Spitze des Zwieselberges sahen. Danach hatten wir viel Spaß, denn nach unten fuhren wir mit einem längsten Sommerrodelbahn in Deutschland. Am Donnerstag (06-15) hatten wir einen Ausflug nach einem größten See von Bayern – Chiemsee, und auf die Herren- und Fraueninseln. Am nächsten Tag (06-16) besuchten wir wieder eine wunderschöne Stadt, dieses Mal war es Augsburg. Dort besichtigten wir den Augsburger Dom und im Goldenen Saal des Rathauses hatten wir einen Empfang von der Bürgermeisterin Frau Eva Weber, für die die Schülerinen von der Musikensemble unseres Gymnasiums „HSG Sound“ als goßes DankeSchön ein Lied vorgesungen haben. Am 17. Juni begann unsere Rückfahrt nach Litauen. Wir machten eine Pause in Dresden, wo wir einen der größten zoologischen Garten Deutschlands besuchten und ein paar Stunden frei hatten. Am Nachmittag von 18. Juni kamen wir ermüdet aber überglücklich zurück nach Klaipeda.

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Während dieser unvergesslichen Reise hatten wir nicht nur sehr viel Spaß, sondern wir erfuhren auch viele interessante Fakten über die Geschichte von Bayern. Wir haben viele tolle Erfahrungen gesammelt, die wir sehr lange nicht vergessen werden. Für diese eindrucksvolle Reise bedanken wir uns sehr bei dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen.