Geschichte

Zuletzt aktualisiert: 30 Dezember 2016

Die Schule wurde am 29.07.1992 auf Initiative des deutschen Vereins in Klaipeda als eine Schule der deutschsprachigen Minderheit gegründet. Das Ziel der Schulgründung war es, den Kindern mit deutscher Herkunft Unterricht in ihrer Muttersprache zu ermöglichen und zugleich die deutsche Kultur und Traditionen zu pflegen. In diesem Punkt erfüllt die Schule eine unterstützende Funktion, weil die kulturelle und sprachliche Verbundenheit zu Deutschland im Alltag der Familien durch den Generationenwechsel weniger wird.

Das heutige Hermann Sudermann Gymnasium ist die einzige deutsche Volksgruppenschule in der Republik Litauen.

Am 01. September 1992 begann der Schulbetrieb mit 89 Schülern in Form einer Grundschule mit jeweils einer 1. bis 4. Klasse. Die Leitung der Schule wurde der Schulleiterin Angele Klitiene anvertraut.

Im Jahr 1993 wurde der Schule der Status erteilt, in der das Unterrichtsfach Deutsch als Muttersprache angeboten werden darf. Im gleichen Jahr wurde die Schule zur Hauptschule, in der bereits 112 Schüler unterrichtet wurden.

Nach der Verordnung der Stadtverwaltung, die das Gesetz des Kultusministeriums vom 26. Juni 1996 Nr. 717 befolgte, wurde der deutschen Hauptschule der Name des Schriftstellers Hermann Sudermann verliehen.

Im Jahr 2001 wurde die Schule zu einer Gesamtschule reorganisiert. Im gleichen Schuljahr legten die ersten AbiturientInnen ihre Abiturprüfungen ab.

Im Jahr 2001 begann die langjährige Partnerschaft mit der Lübecker Baltic Gesamtschule. Seit dem erfolgt ein Schüleraustausch im halbjährigen Wechsel.

2006 wurde die Schulleitung von Frau Jolita Andrijauskiene übernommen.

Nach der intensiven Vorbereitungsarbeit wurde der Schule 2009 der Status eines Gymnasiums verliehen.

Seit dem lernen über 560 SchülerInnen am Hermann Sudermann Gymnasium, die von 60 LehrerInnen betreut werden.

 

Allgemeine Informationen zur Schule finden Sie unter der Rubrik „Allgemeine Daten“